N° 2 _ Zeit + Geld


„Nicht der ist reich, der viel hat, sondern der viel gibt.
Der Hortende, der ständig Angst hat, etwas zu verlieren,
ist psychologisch ein armer Habenichts, ganz gleich, wie viel er besitzt.
Wer dagegen die Fähigkeit hat, anderen etwas von sich zu geben, ist reich.“  (Erich Fromm)

Zur Ausnahme und auf diese Weise ein Zitat, denn der Mann ist fromm wie gut.

Horten Sie ihr Geld, Karstadt geht Pleite.
Geld an sich ist voll von Schuld, wir brauchen einen neuen Wechsel.
Have some change?
Kredit, Zins, und Schuld, wer ist es wert, beschenkt zu werden?
Reden wir im nächsten Text einfach mal von Wert und bewerten nicht,
denn das ist ein Magazin für die Kunst und die weiß vom maß der Dinge.

Es ist vielleicht weniger das Geld, was stört, es ist der Umgang und das Verständnis zur Schuld. Die einen Erben Dinge und Verantwortung, die anderen Schulden und schlechtes Gewissen und umgekehrt. Es ist weder ungerecht noch gerecht, es gilt nicht der Vergleich, wenn doch viel mehr die Erkenntnis, die aus beidem wachsen kann. Letztendlich steht es jedem frei, sich zu lösen, entweder von den Dingen oder den Gedanken.

Dass das Geld fiktiv ist und tatsächlich nur zum zehntel existiert, stört kaum jemanden und so erregt man sich lieber über Haben und nicht Haben, statt dem Sein, und am Ende steht jeder jedem in der Schuld, weil jeder zwar voll von Mißtrauen doch kaum an Erfahrung von der Schönheit des Gebens. Jedoch, schaut man bei Zeiten noch mal rückwirkend genauer hin, erkennt man, dass doch jeder gibt was er kann, wenn auch unfreiwillig. Das Geheimnis, dies sofort zu erkennen, ist einfach: Man geht einfach davon aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.