Release + Gesellschaftsabend

 

 

 

 

It ́s about time

Von Zeit ist die Rede und dem Geld, was man behält, um mit der Zeit sicher zu gehen. So rennt man ihr hinterher, macht große Sprünge zum Schotter und riskiert sein eigenes Tempo, um mitzuschwingen im Rausch der Zeit. Es gibt alles zu verlieren und vor allem sich selbst.

Worum geht es, wenn die Uhrzeit für alle gilt? Wo ist Raum für Entfaltung, wo das Treiben ruhig, das Leisten nicht von Nöten? Im Haufen von Geld lässt es sich angeblich am besten streiten. Wer von wem bezogen, wem es gehört und unerhört reich mit faulem Stöhnen. Wer viel arbeitet, ist ein guter Mensch, doch gut, wenn man es lassen kann, das gute Geld.

(Kostprobe aus diesem Heft)  Vollständig: 10,- auch per Post

gold

 

Her mit der Schuld, geb´ Ablass, Schmerz lass nach!
Let´s have some change! Give guilt and gold,
I won´t give a thing and Abracadabra:
Der eine ist reich, der andere schuld.

Ein einfacher Dreh, schnell verführt, an der Nase vorbei.
Reingefallen, ein alter Taschenspielertrick!

Die große Börse, das Geschäft, die digitale Banken-Welt,
es bleibt das gleiche Spiel. Einer korrupt, der andere dumm,
nicht schnell genug, zu viel Vertrauen und versichert.

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Zeit + Geld


„Nicht der ist reich, der viel hat, sondern der viel gibt.
Der Hortende, der ständig Angst hat, etwas zu verlieren,
ist psychologisch ein armer Habenichts, ganz gleich, wie viel er besitzt.
Wer dagegen die Fähigkeit hat, anderen etwas von sich zu geben, ist reich.“  (Erich Fromm)

Zur Ausnahme und auf diese Weise ein Zitat, denn der Mann ist fromm wie gut.

Horten Sie ihr Geld, Karstadt´ geht Pleite.
Geld an sich ist voll von Schuld, wir brauchen einen neuen Wechsel.
Have some change?
Kredit, Zins, und Schuld, wer ist es wert, beschenkt zu werden?
Reden wir im nächsten Text einfach mal von Wert und bewerten nicht,
denn das ist ein Magazin für die Kunst und die weiß vom Maß der Dinge.
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pleasing people


Zu Tisch Nr. 4, 2009, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Versetzte ich mich in die Lage meiner Mutter und meiner Schwester, erkenne ich, daß sie mich mit Ablehnung und Ignoranz bestrafen, weil ich ihre Art, mich zu behandeln nicht gutheiße. Ich werde also dafür bestraft, dass sie mich schlecht behandeln. Das klingt an der Oberfläche erst einmal paradox, ist jedoch klassisch für einen Teufelskreis, der sich aus sich selbst nährt. Wie man da hinein gerät, ist einfacher, als man es sich vielleicht wünscht: „pleasing people“ weiterlesen

Artemis und Apollon

 


Artemis 2018 / Öl auf Leinwand / 120 x 104 x 5 cm

Aus der 1. Ausgabe eine Ankündigung, die es zu übersetzten gilt:
Apollon und Artemis im heutigen Zustand, was aus dieser Sicht nun infolgedessen zu berichten gibt, wenn die Reise angetreten. Mehr Bewegung schafft Reibung nach dem kalten Winter, Berlin, Hamburg, New York und ein Dorf in der Mitte, das Meer bald gesichtet, werden Inhalte ergänzt und Bilder neu beschichtet. Etwas mehr über die Zeit auch diesmal, etwas wird Pink, denn der Panther war schon da. Das Archiv zum freien Angebot gelassen, Dinge sortiert und neue Fülle im Minimalismus. Ab hier dürfen Sie jetzt schon wählen, und ich empfehle mich stets von Neuem, sagte sie und sprang ins kalte Wasser.
In Bewegung wird auch dies stets warm, Übung macht der Meister. Alles neu, nichts wird, alles ist bereits, teilen Sie sich mit und verbreiten Sie es neu. Mit Bedacht Hallo und auf ein Wiedersehen, gehaben Sie sich wohl, vom Kuss noch mehr beim kommenden Mahl! 

Gesellschaftsabend am Do. 26. Juli 2018 im Mad Hatter/ Hamburg, St. Pauli
Anmedlung: thursday@tinaoelker.com

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Es ist heiß, weiß man bereits, Zeit für…

den Kuss, der nicht irgendwie daher kommt, sondern doch spürbar vorbereitet sein mag. Das Rezept zum Vergnügen sei gerne spontan, weil authentisch und doch gilt es die richtige Mischung für zwei zu kreieren. Es ist nicht leicht darüber nachzudenken, vor allem weil man die Leichtigkeit feiern will. Nun dann, eins nach dem andeen, es ist Samstag ich schreibe direkt an dich in das Magazin und schaue dabei zu, wie sich die Worte mehren. Gedruckt wird wieder im Herbst. Das Thema Zeit und die absurde Art, wie man mit Geld umgehen kann und wa es am Ende ist. der Wechsel, der Tausch, heute ist es noch das Küssen, such dir eine Wange, einen Handrücken, gar eine Stirn oder sensibel auch den Mund des Gegenübers. Es darf geküsst werden und das zart bis wild, solcherlei Dinge sind ungeplant, sich darauf einzulassen die Zunft. Bis gleich, ich lese weiter und trage nach, vielleicht lässt man es einfach laufen. T.O.

N° 01 _ Der Inhalt

des Magazins beträgt ein Maß an Dingen, von Worten ist die Rede, und über Kunst wird nicht gesprochen. Die Zeit ist eins, Kunst etwas anderes, die Liebe ein beliebtes Gluon, neutral die Sicht für das Dreihaftige.
Wir gehen gemeinsam bis zur Sieben, verweilen kaum in Eile, genießen langsam die Schnelligkeit und vergnügen uns mit dem Lassen.
Überflüssig der Saft und die Moderne. Geplant ist ein volles Magazin, gefüllt aus dem Rausch der Dinge, um Sie selbst zu bewegen und gemeinsam inne zu halten. Genießen Sie den Kaffee im Taxi, ich bin überaus und überrascht hier geblieben, so sehen wir uns statt fortzutreiben.

Liebe Gesellschaft, hier nun die Rede von Michael Perlbach, die er am Abend beinahe und vollständig vortrug, so daß wir jene Vorstellung in ihrer Ganzheit erfassen, der schöne Text: „N° 01 _ Der Inhalt“ weiterlesen